Viele Maler wollen sich nicht die Finger oder gar die Kleider schmutzig machen und nicht jedes Mal, wenn sie malen wollen, ein ganzes Arsenal an Ausrüstung und Werkzeugen mit sich schleppen. Und da viele Maler dann ohnehin ein Foto des Kunstwerks machen und per Internet an Freunde und Bekannte schicken, kann man es auch gleich digital erstellen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: ein Grafiktablett und ein Tablet mit Stift.

Grafik-Tablets

Die meisten professionellen Illustratoren arbeiten heute mit Grafik-Tablets, damit die Werke auch gleich digital vorliegen und vor allem veränderbar und skalierbar sind. Nun will man als Künstler vielleicht nicht, dass jemand anderes ein Werk verändert. Aber es selbst noch mal verändern zu können hat ja auch Vorteile. Beim Grafik-Tablet zeichnet man mit einem Stift auf einer speziellen Oberfläche, die mit einem Computer verbunden ist. Diese Tablets gibt es in verschiedenen Größen. Der Stift wiederum kann elektronisch verschiedene Formen annehmen. Er kann Buntstift sein, dicker oder dünner Pinsel oder sogar ein Bleistift. Durch unterschiedlichen Druck bekommt man auch unterschiedliche Strichstärken und Farbauftrag.

Tablets mit Stift

Ob das neue iPad Pro oder die Tablets, die mit Android ausgestattet sind: Sie sind eine Leinwand, die man überall mit hinnehmen kann. Die einfachste Art zu malen ist sich ein Zeichenprogramm herunterzuladen und dann den Finger als Pinsel zu verwenden. Wer etwas mehr Geld ausgeben will, kauft sich einen Eingabestift. Der Vorteil an den Tablets ist, dass man sie einfach überall mitnehmen kann. Gerade Landschaftsmaler und Portraitmaler freut das.

Die Nachteile an den elektronischen Pinseln sind, dass es keine echten Strukturen gibt, dass keine Sinne angesprochen werden und man eben ein digitales Werk hat, von dem man beliebig viele Kopien anfertigen kann, was wiederum die Originalität infrage stellt. Außerdem kann man beim Malen nicht die gleichen Bewegungen machen wie bei einer echten Leinwand. Wer gerne den Pinsel schwingt, ist hier eher falsch.